Kurzantwort
Die AEVO-Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Im praktischen Teil zeigen Sie, dass Sie eine Ausbildungssituation planen, erklären und didaktisch sauber durchführen oder präsentieren können.
Die genaue Organisation liegt bei der zuständigen IHK. Termine, Gebühren und Details können regional abweichen.
Schriftlicher Teil
Der schriftliche Teil prüft die vier Handlungsfelder der Ausbildereignungsverordnung. Es geht um Planung, Vorbereitung, Durchführung und Abschluss der Ausbildung. Sie müssen typische Ausbildungssituationen einschätzen und rechtliche Grundlagen kennen.
Lernen Sie nicht nur Antwortmuster. Viele Aufgaben prüfen, ob Sie Ausbildungssituationen sinnvoll beurteilen.
Vier Handlungsfelder erklärt →
Praktischer Teil
Im praktischen Teil wählen viele Prüflinge zwischen Präsentation und praktischer Durchführung. Danach folgt häufig ein Fachgespräch. Wichtig sind Lernziel, Methode, Ablauf, Azubi-Bezug und Reflexion.
Eine gute Vorbereitung trainiert nicht nur Inhalt, sondern auch Zeitmanagement und ruhiges Erklären.
Typische Fehler
Häufige Probleme sind zu breite Themen, fehlendes Lernziel, unklare Methode und eine Präsentation, die eher Fachvortrag als Ausbildungssituation ist. Auch rechtliche Grundlagen wie Jugendarbeitsschutz oder Ausbildungsordnung sollten sitzen.
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Wählen Sie Vorbereitungskurse, die praktische Prüfung, Präsentation und Fachgespräch konkret trainieren.