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Wärmepumpe Förderung 2026

Prüfen Sie zuerst die Bundesförderung, dann Landes- und Stadtprogramme, danach Antrag, GEG-Frist und Genehmigungsweg.

Stand: 10. Juni 2026 · Automatisch erstellt


Worum es auf dieser Seite geht

Eine Wärmepumpe entzieht Luft, Erdreich oder Grundwasser Wärme und nutzt Strom, um diese Wärme für Heizung und Warmwasser nutzbar zu machen. Für den Einbau zählen drei Fragen zusammen: Wie hoch ist die Bundesförderung, welche Landes- oder Stadtprogramme kommen zusätzlich in Betracht und welcher Antrag muss vor dem Auftrag gestellt werden?

  • Förderung 2026: Zuschuss, Kosten und Steuerbonus Prüfen Sie zuerst die KfW-Förderung, dann mögliche Landes- oder Stadtprogramme und erst danach den Anbieterauftrag.
  • Förderung beantragen Der Antrag gehört vor den Auftrag. Der Liefer- und Leistungsvertrag braucht eine Förderbedingung, sonst kann die Förderung verloren gehen.
  • Einbau, Pflicht und Genehmigung Die GEG-Frist, die Bauart der Wärmepumpe und die Wasserbehörde bestimmen, welche Nachweise vor dem Einbau nötig sind.

Bundesförderung auf einen Blick

Die KfW-Heizungsförderung kombiniert Grundförderung und Boni. Der Rechner verwendet diese Bundeslogik und deckelt den Zuschuss bei 70% der förderfähigen Kosten.

Posten Wert Einordnung
Grundförderung 30 % KfW-Heizungsförderung für den Einbau einer förderfähigen Wärmepumpe im Bestandsgebäude.
Effizienzbonus + 5 % Für Erd-, Grundwasser- oder Abwasser-Wärmepumpen oder Anlagen mit natürlichem Kältemittel.
Klimageschwindigkeitsbonus + 20 % Für Selbstnutzer beim Tausch einer funktionierenden alten Heizung bis Ende 2028.
Einkommensbonus + 30 % Für Selbstnutzer mit Haushaltseinkommen bis 40.000 EUR.
Maximaler Fördersatz 70 % Gesamtförderung ist gedeckelt. Boni werden nicht unbegrenzt addiert.
Förderfähige Kosten bis 30.000 EUR Je Wohneinheit. Maximaler Zuschuss daraus: 21.000 EUR.

Programme und Alternativen

Programm Für wen Nächster Schritt
KfW 458 Privatpersonen und Wohngebäude Zuschuss vor Auftrag im Portal Meine KfW beantragen.
KfW 522 Unternehmen und Nichtwohngebäude Separater Programmweg mit ähnlicher Förderlogik.
KfW 358/359 Ergänzungskredit Kann Liquidität ergänzen, ersetzt aber den Zuschussantrag nicht.
BAFA Energieberatung Planung und Beratung Für Beratung relevant. Die reine Heizungsförderung läuft seit 2024 über die KfW.
Steuerbonus §35c EStG Alternative ohne KfW/BAFA-Förderung 20 % der Kosten, maximal 40.000 EUR pro Objekt, verteilt über drei Jahre.

Landes- und Stadtförderung prüfen

Der Rechner schätzt aktuell die Bundesförderung der KfW. Landes- und kommunale Programme werden als Prüfschritt gezeigt, aber nicht in die Summe eingerechnet. Viele Länder setzen inzwischen eher auf Modernisierungsdarlehen. Einige Städte fördern weiter eigene Heizungs- oder Klimaschutzprogramme.

Bundesländer

Region Programm Status
Nordrhein-Westfalen progres.nrw Klimaschutztechnik Aktiv. Bis 12.000 EUR für Erdwärme im Bestand.
Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt MODERN Aktiv. Darlehen bis 50.000 EUR, erstes Jahr zinsfrei.
Saarland SIKB Modernisierung Aktiv. Darlehen bis 75.000 EUR mit 1 % Zins.
Brandenburg ILB Wohneigentum Aktiv. Zuschuss und zinsloses Darlehen nach Programmregeln.
Übrige Länder Landesförderbank Meist Modernisierungsdarlehen ohne eigene Zuschusskomponente.

Städte

Stadt Programm Status
Hamburg IFB Erneuerbare Wärme Aktiv. 20 % Zuschuss, maximal 9.000 EUR je Einfamilienhaus oder Wohneinheit.
München Klimaneutrale Gebäude Aktiv. Bis 5.000 EUR je nach Maßnahme.
Düsseldorf Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten Aktiv. Stadtbonus bis 4.250 EUR.
Stuttgart Heizungsprogramm Aktiv. Zuschuss hängt von der konkreten Maßnahme ab.
Berlin Effiziente GebäudePLUS und HeiztauschPLUS Neue Anträge gestoppt. Nachfolgeprogramm angekündigt.
Hannover proKlima-Fonds Aktiv. Bis 2.500 EUR.

Stadt oder Bundesland prüfen

Nutzen Sie den Städte-Einstieg für regionale Wärmepumpe-Seiten. Die Übersicht bleibt auf Förderung, Antrag und Genehmigung fokussiert.

Städte öffnen →

Antrag und GEG-Fristen

Der Förderantrag kommt vor den Auftrag. In Städten über 100.000 Einwohner gilt die 65-Prozent-Pflicht ab 30. Juni 2026; kleinere Kommunen folgen am 30. Juni 2028, sofern kein Wärmeplangebiet früher ausgewiesen wurde.

  1. Energieberater oder Fachbetrieb beauftragen und Bestätigung zum Antrag vorbereiten.
  2. Liefer- und Leistungsvertrag mit Förderbedingung schließen.
  3. Antrag im Portal Meine KfW stellen und Nachweise hochladen.
  4. Förderzusage abwarten. Erst danach mit dem Einbau beginnen.
  5. Wärmepumpe einbauen lassen. Umsetzung innerhalb der Förderfrist planen.
  6. Verwendungsnachweis mit Rechnungen und Bestätigung nach Durchführung einreichen.

Genehmigung nach Wärmepumpen-Typ

Luft-Wasser-Anlagen sind meist der einfachste Weg. Bei Erdsonden und Wasser-Wasser-Systemen muss die untere Wasserbehörde früh eingebunden werden.

Typ Genehmigung Hinweis
Luft-Wasser-Wärmepumpe meist genehmigungsfrei Schallschutz und Abstand zur Grundstücksgrenze prüfen.
Erdkollektor meist Anzeige bei Wasserbehörde Bearbeitung oft in wenigen Tagen möglich.
Erdsonde wasserrechtliche Erlaubnis Hydrogeologisches Gutachten und drei bis sechs Monate Vorlauf einplanen.
Wasser-Wasser-Wärmepumpe wasserrechtliche Erlaubnis Grundwasserprüfung und Wasseranalyse einplanen.

Anbieter-Kontakt vorbereiten

Nutzen Sie Rechnergebnis, Bundesland, Kommune, Wärmepumpen-Typ und Genehmigungshinweis als Kurzbriefing. Anbieter und Fachbetriebe sollten erst nach Förderweg, Antragsschritt und Fristklasse verglichen werden.