Ein Halteverbot in Berlin kostet mindestens <strong>21,00 EUR</strong> Grundgebühr. Je nach Bezirk und Umfang können die Kosten auf <strong>120,00 EUR</strong> oder mehr steigen. Die Schilder kosten zusätzlich zwischen <strong>50,00 EUR</strong> und <strong>150,00 EUR</strong>. Dieser Ratgeber erklärt alle Kostenfaktoren und versteckten Ausgaben.
Gebührenlogik
Die Grundgebühr für ein Halteverbot beträgt in Berlin <strong>21,00 EUR</strong>. Diese Mindestgebühr zahlen Sie in jedem Bezirk. Die endgültige Gebühr hängt von mehreren Faktoren ab.
Kostenfaktoren der Behörde
Die Straßenverkehrsbehörde berechnet die Gebühr nach Aufwand und Dauer. Eine einfache Zone für 2 Tage kostet <strong>21,00 EUR</strong>. Eine komplexe Zone über mehrere Wochen kann <strong>120,00 EUR</strong> oder mehr kosten.
Der Bearbeitungsaufwand steigt bei schwierigen Standorten. Straßen mit Straßenbahn, Schulen oder anderen Baustellen erfordern mehr Prüfung. Jeder zusätzliche Prüfschritt erhöht die Gebühr.
Zusätzliche Kosten für Schilder
Die Straßenverkehrsbehörde stellt keine Schilder bereit. Sie müssen die Verkehrszeichen separat bei Baustellenabsicherung-Firmen mieten. Die Schilder kosten zwischen <strong>50,00 EUR</strong> und <strong>150,00 EUR</strong>.
Der Preis hängt von der Anzahl der Schilder ab. Eine kleine Zone braucht 2-4 Schilder. Eine große Zone kann 8-12 Schilder benötigen. Jedes zusätzliche Schild kostet etwa <strong>15,00 EUR</strong> bis <strong>25,00 EUR</strong>.
Service-Gebühren
Viele Firmen bieten Komplettservice an. Der Service kostet zusätzlich <strong>30,00 EUR</strong> bis <strong>80,00 EUR</strong>. Dafür übernimmt die Firma Antrag, Schilderaufstellung und Abholung.
Beispiele
Einfaches Beispiel: Umzug in Nebenstraße
Sie ziehen in einer ruhigen Wohnstraße um. Sie brauchen 2 Parkplätze für einen Tag. Die Straße hat keine besonderen Verkehrsregeln.
Die Behördengebühr beträgt <strong>21,00 EUR</strong>. Sie brauchen 4 Schilder für <strong>80,00 EUR</strong>. Die Gesamtkosten betragen <strong>101,00 EUR</strong>.
Mittleres Beispiel: Umzug an Hauptstraße
Sie ziehen an einer Hauptstraße mit Busverkehr um. Sie brauchen 3 Parkplätze für 3 Tage. Die Straße hat mittleren Verkehr.
Die Behördengebühr steigt auf <strong>45,00 EUR</strong>. Sie brauchen 6 Schilder für <strong>120,00 EUR</strong>. Die Gesamtkosten betragen <strong>165,00 EUR</strong>.
Komplexes Beispiel: Umzug mit Straßenbahn
Sie ziehen an einer Straße mit Straßenbahnverkehr um. Sie brauchen 4 Parkplätze für eine Woche. Die Straße hat eine Schule in der Nähe.
Die Behördengebühr kann <strong>80,00 EUR</strong> oder mehr betragen. Sie brauchen 8 Schilder für <strong>160,00 EUR</strong>. Die Gesamtkosten können <strong>240,00 EUR</strong> überschreiten.
DIY vs. Profi-Service
Selbst beantragen: Sie zahlen nur Behördengebühr plus Schildermiete. Das dauert 6 Wochen Bearbeitung. Bei Fehlern müssen Sie neu beantragen.
Profi-Service: Firmen berechnen <strong>30,00 EUR</strong> bis <strong>80,00 EUR</strong> Service-Gebühr. Dafür wird Ihr Antrag oft schneller bearbeitet. Firmenaufträge werden in der Regel schneller bearbeitet als private Anträge.
Bußgelder
Parken ohne Anordnung
Die <strong>Mindestgebühr von 21,00 EUR</strong> gilt berlinweit.
Wer ohne gültiges Halteverbot einen Umzugswagen parkt, zahlt <strong>55,00 EUR</strong> Bußgeld. Bei Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer steigt das Bußgeld auf <strong>70,00 EUR</strong>.
Das Abschleppen kostet zusätzlich <strong>150,00 EUR</strong> bis <strong>300,00 EUR</strong>. Die Kosten trägt der Fahrzeughalter vollständig.
Falsche Schilderaufstellung
Die Schilder müssen 72 Stunden vor Gültigkeit aufgestellt sein. Zu späte Aufstellung macht das Halteverbot ungültig. Parkende Autos dürfen dann nicht abgeschleppt werden.
Falsch aufgestellte Schilder können <strong>25,00 EUR</strong> bis <strong>55,00 EUR</strong> Bußgeld kosten. Die Behörde kann die Anordnung widerrufen.
Schilder nicht rechtzeitig entfernt
Schilder müssen nach Ende der Gültigkeit sofort entfernt werden. Vergessene Schilder kosten <strong>25,00 EUR</strong> Verwarnungsgeld pro Tag. Nach einer Woche wird das Bußgeld höher.
Bezirksunterschiede bei Bußgeldern
Alle Berliner Bezirke verwenden denselben Bußgeldkatalog. Die Höhe der Strafen ist einheitlich. Unterschiede gibt es nur bei der Kontrolldichte.
Zentrale Bezirke wie Mitte kontrollieren häufiger. In Außenbezirken sind Kontrollen seltener. Das Risiko einer Strafe bleibt aber überall gleich hoch.